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Kommentare: 3
  • #3

    Evgenia Glanc (Montag, 05 September 2016 11:58)

    Guten Tag

    mein Name ist Evgenia Glanc, bin gebürtige Russin (seit 2007 im deutschsprachigen Raum), habe mein BA in Kunstgeschichte und Philosophie in Berlin gemacht, studiere MA Kunstgeschichte und Erziehungswissenschaft an der Uni Zürich. Ich habe zwei Kinder im Alter von 7 und 8,5 Jahren und plane eine private, auf Montessori-Pädagogik basierte Schule zu gründen. Das sollte eine Ganztagsschule für Primarstufe mit vielfältigem Lernangebot sein, wo Kinder nicht nur mit Freude lernen können, sondern sich auch damit auseinandersetzen, wie man eigene Ziele, Schwächen und Stärken reflektieren, akzeptieren oder weiterentwickeln kann. So werden Kinder erleben, wie tief man in den Stoff reingehen kann, wenn es einem Spass macht, was macht man aber auch damit, wenn man gerade keine Lust aufs Lernen hat, wie geht man allgemein mit Krisensituationen um. Das Lernprozess wird nicht komplett der Intuition und Willen der Kinder überlassen, sondern wird unter aufmerksamen Anleitung qualifizierter Pädagogen stattfinden.

    Die Schule sollte zuerst wegen Ressourcenmangel in einer möglichst einfacher Form zustande kommen, mit anschliessenden Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Als Basis ist eine altersgemischte Klasse (ca. 20-25 Kinder im Alter von 6-10 Jahren) geplant.

    Dieser Angebot orientiert sich vor allem an diejenige Eltern, die mit dem traditionellen Schulsystem nicht zu recht kommen -- sei es, ihre Kinder sind an einer staatlichen Schule über- oder unterfordert (Kinder stehen unter Leistungs- und Erwartungendruck oder bekommen viel zu wenige Anregungen, langweilen sich), oder sie sind prinzipiell Anhänger der Idee, dass Kinder eine auf sie (und nicht auf bequem abmessbare Leistungen) orientierte Schule brauchen. Die Idee ist, auf dem praktischen Beispiel zu zeigen, dass diese Schulform progressiver und auf Dauer zuverlässiger als das jetzt herrschende Modell ist, um mit der Zeit diese Richtung auch in den Regelschulen zumindest zum Teil etablieren können.

    Ein WICHTIGER PUNKT ist hier, dass diese Schule im grossen Teil durch Elterninitiative zustande kommen sollte. Das liegt daran, dass es gute Montessori-Schulen in Zürich schon gibt, die aber finanziell für viele Familien kaum zu leisten sind (ab 2000 Fr. mon. pro Kind, dazu kommen noch Aufnahmegebühren, Ferienhort etc). Durch aktive Teilnahme der Eltern​ ​liessen sich die Kosten geringer machen. Die Idee ist also, aus einem elitären Angebot ein bezahlbares Projekt zu machen. Mit der Zeit sollte sich daraus eine Art Familienzentrum mit Café, First und Second-Hand mit naturstofforientiertem Angebot, Kursangebot und Bewegungslandschaft für kleine Kinder entwickeln.

    Ich möchte hier also Gleichgesinnten kennenlernen, die für eigene (und nicht nur eigene!) Kinder eine bessere Schule wünschen und bereit sind, sich in einem Schulprojekt einzubringen!

  • #2

    Strässle Huber Franziska (Samstag, 27 August 2016 22:27)

    Bin langjährige Primarlehrkraft mit SL Ausbildung, 1 Jahr als SL gearbeitet, momentan im Bereich der Begabtenförderung mit Schwerpunkt Musik mit kleinem Pensum tätig. Mein Musikstudium und last but not least meine Familie (3 Kinder) ergänzen meinen Erfahrunghorizont. Mich interessieren grundsätzlich alle alternativen Schulungsformen. Gerne würde ich mich in der LehrerInnenfort- oder ausbildung einbringen.

  • #1

    Herbert Langmair (Montag, 18 Juli 2016 10:12)


    Ich bin Bewegungstherapeut, M.A. Eurythmietherapie, Sozialpädagoge HFS
    E.D. Heimleiter und Sponsor Investigativ für klinische Studien.
    Arbeitsort: RSSZO Wetzikon und Tobias Haus Zürich/Fluntern
    Spezialgebiet: Kinder und Jugendliche mit traumarisiertem Verhalten, mit Verhaltensauffälligkeiten, ADHS- Symptomen und Lernblockaden
    Grundhaltung: annehmen, bewegen und integrieren
    Die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Systemen und
    Fachgebieten ist mir ein grosses anliegen.
    Motto: gemeinsam werden wir Berge versetzen
    Forschungsanliegen: Ich möchte die Wirkung dieser Bewegungstherapie auf Kinder mit ADHS-Symptomen in einer klinischen Studie untersuchen lassen