Potenzialentfaltende und Sinnorientierte  Schulentwicklung

«Nur dann wenn eine Schiffsbesatzung ein gemeinsames Verständnis darüber hat, in welche Richtung sie segeln will, hat sie eine Chance auch irgendwohin und anzukommen. Genau gleich verhält es sich mit dem Vorankommen in Entwicklungsprozessen an Schulen.» 
Daniel Hunziker, Schulen der Zukunft

 

Damit Potenzialentfaltung an Schulen möglich ist, muss ein Schulteam eine Verständigung darüber haben, welches ihr gemeinsames Werteverständnis ist und welche übergeordnete Sinnhaftigkeit ihrem Arbeitsalltag zugrunde liegt. Dies herauszuarbeiten - einen Sinnsatz der Schule zu formulieren - ist die Arbeit, welche entwicklungsbereite Schulen mit Hilfe unserer Begleitung tun können.

 

In einem halbtägigen Workshop mit möglichst allen Mitarbeitenden der Schule findet ein angeleiteter Prozess statt, bei dem folgende drei Fragestellungen in Zentrum stehen und zu einem bis drei überindividuellen Sinnsätzen der Schule und einer gemeinsamen Intention führen:

  1. Was möchte ich für mich? Was möchte ich für mich im Schulalltag erleben und wie möchte ich mich dabei fühlen, so dass ich sagen kann: «Das war mein bester Arbeitstag heute»! Was ist für mich der Sinn, weshalb ich an unserer Schule arbeite?
  2. Was möchte ich für andere Menschen innerhalb und außerhalb der Schule? Was sollen sie erleben, wie sollen sie sich fühlen können, wenn es für sie ein toller Tag an der Schule sein soll? Was soll für die anderen im Schulalltag sinnhaft sein?
  3. Was möchte ich für die Welt (Dorf, Land, Gesellschaft, (Um-)Welt) gemeinsam mit den anderen Menschen an unserer Schule beitragen? Was ist der Sinn unseres Tuns an der Schule, über die Grenzen unserer Bildungseinrichtung hinaus?

Die Erarbeitung eines gemeinsamen Sinnsatzes bewirkt eine ganz andere Kraft als die Entwicklung eines Leitbildes, weil sie ihren Ausgangspunkt bei den Sehnsüchten und Emotionen der Teilnehmenden hat. Bedürfnisse und Gefühle sind die treibenden Motivatoren jeglicher Tätigkeit. Die Sinn- und werteorientierte Schulentwicklungsarbeit ist deshalb ein enorm powervolles Instrument, weil es bei den Emotionen ansetzt und alle Mitarbeitenden partizipativ einbindet.

 

Tagesziel ist, ein bis drei präzise Sinnsätze zu formulieren, die eine Synthese der individuellen Sehnsüchte und Wünsche sind und Ausgangspunkt für eine gemeinsame Orientierung im Schulalltag und für zukünftige Schulentwicklungsvorhaben sind. 

 

Dieser Gemeinschaftsprozess einer Schule ist der Start auf dem Weg zu ihrer Entwicklung in Richtung einer potenzialentfaltenden Gemeinschaft. 

 

Weitere Themen im Entwicklungsverlauf sind: 

a) Empathische Kommunikationskultur

b) Arbeit am Fundament

c) Referenzieren des Sinnsatzes im Schulalltag

d) Ängste und Bedenken

e) Zwischenbilanz

f) Führungscoaching

g) Eltern- und SuS-Miteinbezug

 

Ausführlich werden diese Themen im pdf weiter unten beschrieben.

 

Für die Durchführung dieser potenzialentfaltenden Schulentwicklungsprozesse stehen ihnen Daniel Hunziker und / oder Jean-Paul Munsch zur Verfügung. Die beiden haben die Konzeption des potenzialentfaltenden Schulentwicklungsprozesses im Rahmen Ihrer Arbeit in der IG Schulführung von SdZ entworfen.  

Schulen von bis zu 30 Workshopteilnehmenden fragen Daniel Hunziker oder Jean-Paul Munsch an. Für mehr als 30 Workshopteilnehmende braucht es zwei Leitungspersonen. Marc Sacchetti steht ebenfalls als erfahrene Begleitperson zur Verfügung.

 

Download
Sinnorientierte Schulentwicklung.pdf
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