Schule im Pfefferhof Knallerbse - Graz

Portrait

Nach dem Leitsatz von Maria Monessori „Hilf mir, es selbst zu tun“ werden die Kinder in der SiP – Knallerbse in ihrer Neugierde auf die Welt (=lernen) unterstützt und auf ihrem eigenen Entwicklungsweg begleitet.

In einem gelungenem Ausgleich von respektvollem Umgang zwischen allen Beteiligten (Kindern, BetreuerInnen, Eltern), viel Freiheit – wie und wann lerne ich was; Zeit für Bewegung im Aussenbereich – und sehr klaren Regeln ist der Schulalltag gestaltet.

Die Kinder sind in drei altersheterogenen Gruppen organisiert: Primaria 1 (6-9 J.), Primaria 2 (9-12 J.) und Sekundaria (12-15 J.). Jede Gruppe wird von ausgebildeten PädagogInnen (jeweils einem Mann und einer Frau) begleitet.

 

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SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonen über die Schule im Pfefferhof

Schülerin:

»Es war eine schöne Zeit, so wohlbehütet und in so einer schönen Umgebung mit so vielen netten Leuten aufzuwachsen. Die Knallerbse hat auf jeden Fall auch meine Persönlichkeit geprägt. Meine Art, meine Einstellung zum Lernen, mein Sozialleben, - das Erlebnis, so unterstützt zu werden, das man dann auch weitergeben will.«

 

Schülerin:

»Nach meinem Umstieg von dem Gymnasium in die SIP habe ich am meisten das gute Verhältnis zwischen den Lehrern und Schülern genossen. Das hat mir geholfen, Lehrer als Hilfen zu sehen.«

 

Schülerin:

»Es hat mich auf jeden Fall sehr geprägt, das System mit dem frei Lernen, und es hat mich auf jeden Fall sehr selbstständig gemacht. Ich weiß eigentlich genau, was ich zu tun habe und mache es, wie ich es denke, dass es passt.«

 

Vater:

»Eine der wichtigsten Dynamiken, die an unserer Schule gefördert werden ist die Dynamik zwischen den unterschiedlichen Alters- und Schulstufen. Gemeinsame Interessen sind hier ebenso Auslöser wie das besondere Wahrnehmen von sozialer Verantwortung. Auch wir Eltern unterliegen einer nicht zu verachtenden Dynamik: wir lernen mit unseren Kindern. Wir lernen, ihnen zu vertrauen, werden immer wieder darin bestätigt und können so noch mehr vertrauen. Was unsere Kinder wiederum anspornt zu noch mehr Selbst-Vertrauen und auch zum Weiter-Lernen, Weiter- wissen-Wollen.«

 

Mutter:

»Da mein Kind nach wenigen Wochen Regelschule in die Knallerbse gewechselt hat, fiel uns allen sehr stark eine Veränderung auf: Lachen und Unbeschwertheit statt blassem Gesicht und Verstörung - so krass? Ja, so krass. An den Stärken anknüpfen und das, was weniger stark ist, weniger leicht fällt, hat Zeit, sich zu entwickeln. So funktioniert das Gedankengut Maria Montessoris - und, zum Immer-wieder-Staunen: Es funktioniert wirklich - in der Realität, im Alltag, im sich ständig verändernden Wachsen von Kindern und mit Kindern.«

 

Vater:

»Ich freue mich, wenn mein Kind aus der Schule heimkommt und erzählt, dass es Streit und Versöhnung gegeben hat, dass es neue Freunde gefunden hat, darüber, was im Wald beim "Lager bauen" unter den Kindern geschah und was im Morgenkreis. Ich freue mich, dass mein Kind in eine Schule geht, auf deren verstecktem Lehrplan nicht Anpassung und Konkurrenz steht, sondern Zusammenarbeit und Konfliktbewältigung.«

 

Lehrer:

»Die Idee auf die individuellen Kompetenzen jedes einzelnen Kindes zu vertrauen, sie wertschätzend in vorbereiteter Umgebung zu unterstützen und in respektvollem Umgang miteinander zu arbeiten, begleitet mich als Grundgedanke in meiner pädagogischen Arbeit. Daher fühle ich mich in der SiP so wohl und freue mich jeden Tag meinen Teil beitragen zu können.«

 

Lehrerin:

»Ich liebe die SiP, weil hier die methodischen Rahmenbedingungen gegeben sind, individuell auf jedes einzelne Kind einzugehen. Ich sehe die offene Form des Lernens als Bereicherung und Basis eines handlungsaktiven und eigenständigen Unterrichts.Kinder sind mir wichtig - Kind sein bedeutet für mich unvergleichbar zu sein - darum erscheint es wesentlich eine Pädagogik zu leben, die diese Heterogenität berücksichtigt.«


Gästebuch der Schule im Pfefferhof Knallerbse - Graz

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