Schulwerkstatt Osttirol

Die Schulwerkstatt Osttirol – ein Ort der Entfaltung und ganzheitlichen Gesundheit

 

Die Schulwerkstatt  Osttirol ist ein Ort an dem junge Menschen in der Erfüllung ihrer echten Bedürfnisse respektvoll begleitet werden.

 

Eine Umgebung zu schaffen in der das möglich ist, ist Aufgabe des Erwachsenen - leben, sich entwickeln, lernen, muss und will der junge Mensch selber.

 

In der Schulwerkstatt werden Kinder im Alter von 6 – 15 Jahren begleitet und machen dort ihren Pflichtschulabschluss, sie besteht seit 2002.

Bewegungsfreiheit, Entscheidungsfreiheit und die freie Wahl der sozialen Kontakte, inmitten vieler Möglichkeiten sowie geeigneter Grenzen, bilden den Rahmen für die kindliche Entwicklung.

 

Kindsein als oberstes Gebot der Kindheit – klingt banal, beinhaltet aber die Möglichkeit, einmal wirklich erwachsen, sprich sozial reif zu sein.

 

Schule muss ein Ort sein wo Kindsein möglich und erwünscht ist.   

Experimentieren, Fehler machen, lachen, weinen, seine Interessen vertiefen, Vertrauen seitens der Erwachsenen spüren und frei spielen.

Die Schulwerkstatt bemüht sich eine Umgebung zu sein in der das möglich ist.

 

Nicht Lerninhalte stehen im Vordergrund, sondern das Kind mit seinem eigenen Tempo, seinen Talenten und Interessen.

 

Nur wenn Eltern mit ihren Kindern wachsen, sich selbst und ihre Bedürfnisse ernst nehmen und geeignete Grenzen setzen, finden die Kinder jene entspannte und sichere Umgebung, in der echtes Lernen stattfinden kann.

Ich bin mir sicher – ein sich entfaltender Mensch ist ein glücklicher Mensch und ein glücklicher Mensch ist ein zufriedener und friedlicher Mensch und fähig, den Respekt, der ihm entgegengebracht worden ist, auch anderen Lebewesen und der Natur entgegen zu bringen.

 

-> Link zur Schule 


SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonen über die Schulwerkstatt Osttirol

»Ich bin 16 Jahre alt und habe meine Pflichtschuljahre in der Schulwerkstatt absolviert. Zurzeit besuche ich die Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Lienz Fachrichtung Hauswirtschaft.

Am Anfang, als ich in die Regelschule gewechselt habe, hatte ich Zweifel, da ich dachte ich kann lange nicht so viel wie die anderen. Doch dann hat sich heraus gestellt, dass ich eine der besten Schülerinnen bin.

Ich sehe meine Zeit in der Schulwerkstatt als die beste Kindheit die ich je haben konnte. Ich möchte meinen Kindern eines Tages auch diese Möglichkeit geben. Meine Interessen haben freien Lauf gehabt sich zu entfalten, es gab aber auch Grenzen und Regeln an die ich mich halten musste. Ich bin immer gerne dorthin gegangen, da es keine Hausaufgaben, Schularbeiten, Tests und Überprüfungen gab habe ich mich sehr frei gefühlt und ich hatte Freude am Lernen. Ich habe gelernt weil es mich interessiert hat und nicht um es bei eine Test wiederzugeben und danach gleich wieder zu vergessen.«

Lea Maria, 16 Jahre

 

»Das höchste Gut eines Kindes, nämlich es Kind sein zu lassen, heißt für mich:

- Ihm mit Liebe, Achtung und Respekt zu begegnen.

- Es auf seinem Weg zu begleiten, ohne es antreiben oder formen zu wollen und ohne es zu bewerten, zu belohnen oder zu bestrafen.

- Ihm jedoch eine Fülle an Möglichkeiten für seine individuelle Entwicklung und Entfaltung zu bieten.

Das heißt zum einen die materielle Umgebung zu gestalten – und zum anderen mich selbst als wesentlichen Teil der Umgebung zu betrachten.

Außerdem muss genügend Raum zu freien Bewegungsmöglichkeiten und zum Spielen zur Verfügung stehen.

Dies alles umzusetzen und zu leben ist für mich möglich in der Schulwerkstatt Osttirol, in der ich sowohl als Mutter , als auch als Entwicklungsbegleiterin bereits sehr viele positive Erfahrungen machen und immer wieder aufs Neue staunen durfte.«

Anne, Entwicklungsbegleiterin in der SWS

 

»Es sind nun 12 Jahre vergangen, dass ich diesen anderen Weg des Schulsystems gehe. Schon immer stellte ich die Fragen: „Was ist das Wichtigste im Leben? Was brauche ich dazu und wie kann ich es umsetzen, damit ich es erreiche?“

Durch meine eigenen Kinder und durch diese neue Art des Lernens bekam ich die Möglichkeit, mich wieder auf für mich Wesentliches zu konzentrieren.«


Lilli, Mitgründerin der SWS,  Mama und Entwicklungsbegleiterin

 

»Ich gehe schon seit acht Jahren in die Schulwerkstatt - Osttirol.                          Was mir immer gut gefallen hat ist das selbstbestimmte Lernen. Es waren immer Erwachsene herum die man Fragen konnte wenn man etwas nicht wusste und man konnte wirklich immer seinen Bedürfnissen nach gehen. Natürlich ist das Soziale sehr im Vordergrund, was ich wirklich gut finde. Wir können ständig in den Austausch mit jüngeren Schülern treten und auch der Bezug von Betreuern und Kindern ist ein sehr freundschaftlicher.«

Miriam, 13 Jahre

 

»In der SWS entdecken die Kinder ganz natürlich ihre Stärken und Schwächen ohne dafür gelobt oder gar getadelt zu werden. Wir erleben mit Freude, wie selbstverständlich die Kinder ihre Stärken einsetzen und sich weiterentwickeln. Sie machen sich sehr zielgerichtete Zukunftsvorstellungen und sind auch gleichzeitig bereit für ein bestimmtes Ziel an ihren Schwächen zu arbeiten.«


Monika, Mama

 

»Die Schulwerkstatt ist für mich persönlich unsere Schule der Zukunft. Seit 2010 bin ich engagiert im Verein Mittelpunkt Mensch und meine eigenen Kinder (5 und 3 Jahre) werden nach dem Kindergarten in die Schulwerkstatt wechseln.«


Irmgard, Mama und Entwicklungsbegleiterin

 


Gästebuch der Schulwerkstatt Osttirol

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