"Die Kinder-Zeitschule" Schwalbach

Portrait


„Einem Kind geht es gut, wenn es ihm gehen darf, wie es ihm geht.“  

Jesper Juul

 

 

"Die Kinderzeit-Schule" ist eine mehrsprachige Grundschule in freier Trägerschaft mit individuellem Schulkonzept und maßgeschneidertem Betreuungsangebot.

Am Fuß des Taunus nahe Frankfurt am Main ganz im Grünen gelegen, bietet die Kinderzeit-Schule ein inspirierendes Lernumfeld in angenehmer Umgebung.

Die Kinderzeit-Schule steht für lebendiges Lernen und bietet viel Spannendes und Neues, was positive Lernergebnisse fördert. Dazu können die Kinder im nahen Naturschutzgebiet oder auf der schuleigenen Ponyweide die Natur direkt vor Ort entdecken.

Unser Ziel ist es, die Kinder stark fürs Leben zu machen mit wichtigen Fähigkeiten wie konstruktivem Umgang mit Konflikten, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

 

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Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen über "die Kinderzeit-Schule"

Stimmen von Schülerinnen und Schülern

  

Daniel Scheffke und Konstantin Killinger (beide 9 Jahre alt)

»Wir sind beide seit dreieinhalb Jahren an dieser Schule. Unsere Schule gefällt uns, weil wir hier sehr viel Zeit in der Natur verbringen können. Dies nicht nur in den Pausen, sondern zwischendurch vor- oder nachmittags. Viele der Sachkundethemen können wir draußen bearbeiten. Es ist auch angenehm hier, weil wir nur vier Lerngruppen haben. So ist es meist sehr ruhig und gemütlich.

Wir haben keinen Stundenplan, wie an einer Regelschule. Wir arbeiten mit unseren Wochenplänen. Auf dem Wochenplan stehen die Lernvorhaben, die wir bearbeiten können. Jedes Kind trägt die Seitenzahlen der Arbeitshefte (Bücher) und die eigenen Themen auf dem Plan ein. Dies kann sehr unterschiedlich sein. Jeder Schüler hat mindestens einmal in der Woche Zeit am Computer. Hier bearbeiten wir verschiedene Lernsoftwareprogramme, forschen zu unseren Themen oder sind im Leseportal „Antolin“. Auf dem Wochenplan vermerken wir auch, welche Knobelspiele und Freiarbeits- und Montessori-Materialien wir benutzt haben.

Unsere Bewegungszeit, so zwischendurch, teilen wir frei ein. Hier haben wir auf dem Wochenplan eine Erinnerungslinie.

Da immer zwei Lehrer oder LehrerInnen für eine Klasse zuständig sind, gibt es häufig die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit den Lehrern. Dies finden wir schön, weil wir den Lehrer besser kennenlernen und über alles reden können.

An der Kinderzeit-Schule haben wir mehr Lernzeit als an anderen Schulen. So können wir auch in der Schule etwas zur Ruhe kommen und selber Pausen machen.«

 

Emily Thaler und Marietta Müller (8 und 9 Jahre alt)

»Wir wollen von den vielen Sprachen an unserer Schule berichten. Auf unserer Kinderzeit-Schule gibt es drei Fremdsprachen: Englisch, Französisch oder Spanisch.

Jede Lerngruppe hat bei uns zwei „Klassenlehrerinnen“ – ein native Speaker für Englisch und einen für Deutsch. Deshalb wird die englische Sprache immer gesprochen, denn es wird ja zweisprachig unterrichtet.

Französisch oder Spanisch haben wir immer dienstags und donnerstags jeweils sechs Stunden mit einer muttersprachlichen Lehrerin.

Englisch ging für uns ab der ersten Klasse ganz gut. Viele Wörter kennen wir durch das Lesen und können diese dann auch richtig schreiben. Wir haben die Lehrer gut verstanden. Ein paar Kinder hatten Schwierigkeiten. Hier konnten die anderen Kinder helfen oder übersetzen. Am Anfang der dritten Klasse war es für uns schwierig die französische bzw. die spanische Sprache und den Rhythmus dieser Sprachen zu erspüren.

Aber die deutliche Aussprache unserer Französischlehrerin, die dazugehörigen Bildkärtchen und unsere Übungen haben uns geholfen. Nun können wir einiges verstehen und auch ein wenig schreiben. „Croissant“ kann jeder schreiben, aber Wörter, die wir noch nicht gelernt haben, fallen uns noch schwer.

Unsere Lieblingssprachen sind Französisch und Englisch.«

 

 

Stimmen von Eltern

Kinderzeitschule – der etwas andere Weg

von Carmen Dusemund-Brackhahn, 
Mutter eines Jungen aus der dritten Jahrgangsstufe

»Wir sind in die Kinderzeit-Schule quasi hineingewachsen, da wir auch schon in der Krippe und im Kindergarten der Kinderzeit waren. Warum sind wir diesen Weg gegangen? Ein wichtiger Aspekt ist für uns, dass in der Kinderzeit neben dem klassischen Lernstoff viele andere Dinge vermittelt werden. Das naturnahe Konzept und die damit verbundenen vielen Aktivitäten in und mit der Natur sind uns sehr wichtig. Die Arbeit mit den Ponys, dem Schaf und den Hasen fördern das Verständnis im Umgang mit Lebewesen, gleichzeitig entsteht so auch noch eine besondere – etwas andere - Bindung an die Schule. Das Prinzip der Mehrsprachigkeit gefällt unserem Sohn extrem gut, auf natürliche Weise lernt er so den Umgang mit dem Englischen und Französischen.

Die Freude am Lernen ist auch im dritten Schuljahr noch sehr groß. Fröhlich macht er sich jeden Morgen auf den Weg in seine Schule. Er identifiziert sich stark mit seiner Schule und durch den Kontakt zu anderen Kindern, die nicht in seine Schule gehen, weiß er auch Dinge an seiner Schule besonders zu schätzen. Das individuelle Eingehen auf die Kinder und das individuelle Lernen fördern die Lernfreude. Gleichzeitig lernen die Kinder einen sozialen Umgang miteinander, indem die individuellen Stärken im Vordergrund stehen und nicht die Schwächen.

Die Tatsache, dass zumindest in den ersten zweieinhalb Jahren keine Noten vergeben werden, führt dazu, dass die Kinder nicht für die Noten lernen, sondern aus Interesse. Auch dass alle Aufgaben in der Schule erledigt werden, ist ein großes Plus. Die Zeit außerhalb der Schule ist so nicht belastet. Neben dem Unterricht finden immer wieder viele tolle Projekte statt, die die Kinder immer wieder begeistern, so zuletzt ein Afrika- Projekt, aber auch Theaterprojekte und Kunstprojekte.

Manchmal ist es schwer, wenn man mit anderen Familien spricht, deren Kinder auf eine traditionelle Schule gehen, ihnen das Plus von diesem Konzept zu vermitteln, weil es eben nicht nur um abfragbares Wissen geht, sondern auch um die Persönlichkeitsbildung von Kindern. Dies gelingt in der Kinderzeit sehr gut, hier lernen die Kinder schon früh Verantwortung zu übernehmen und Eigenständigkeit zu entwickeln, die Kinder werden hier in ihrer Individualität wahrgenommen und gefördert.«

 

 

Dokumente



Gästebuch "der Kinderzeit-Schule" Schwalbach a. Ts.

Kommentare: 1
  • #1

    Claudia Papenhausen (Montag, 30 Januar 2017 13:38)

    Herzliche Grüße schicke ich an euch, weil ich auf euch als 3.-Platzierte eines Afrika-Wettbewerbs aufmerksam geworden bin. Schön, dass bei euch daraus gleich eine ganze Projektwoche geworden ist!
    Und da wir so nah beieinander sind - ich wohne in Eppstein - möchte ich euch anbieten, wenn es bei euch an einer Stelle gut in euren Schulablauf passt ( oder auch einfach nur mal so zur Ergänzung eurer Projektwoche) euch 'life' aus dem Leben von Kindern auf einem gänzlich abgeschiedenen Hochplateau in Burkina Faso (West-Afrika) zu erzählen und euch dazu auch viiile Bilder mitzubringen. Ich habe nämlich auf einer Motorradreise mein Herz 2008 an diese Bevölkerung der Gourmantché im wahrsten Sinne verloren...und baue seitdem Schulen und Brunnen und Brücken mit ihnen zusammen (www.lernen-duerfen.com). Ich bin sehr oft dort und habe für den Bau der 1. Schule 2011 sogar durchgängig 9 Monate mein Leben mit ihnen geteilt.
    Also, wenn ihr Interesse an Austausch habt, meldet euch bei mir:
    Claudia.Papenhausen@gmx.de Waldstr. 4, 65817 Eppstein
    Tel: 06198 2909 Ich bin auch auf facebook vertreten.