Freie aktive Schule Wülfrath

Portrait

Wir sind eine Elterninitiative, die seit 2005 eine Grundschule und seit 2007 eine Realschuleals private Ersatzschule betreiben.

 

Folgende Kernaussagen beschreiben unsere Arbeit und unser Anliegen: 
1. Jeder Mensch ist einzigartig: wir respektieren die Individualität eines jeden Kindes und Erwachsenen! 2. Menschen brauchen Mitmenschen: Jeder Mensch ist auf soziale Bindungen angewiesen. Dieses Miteinander muss erlebbar sein und geübt werden. 3. Nur wer sich selbst wertschätzt, kann andere wertschätzen: eine Erziehung (und Bildung) von Kindern muss immer getragen sein von tiefem Respekt gegenüber der Integrität und Wertschätzung jedes Kindes. Nur so kann es von Herzen andere wertschätzen lernen. 4. Verantwortung wächst im Herzen: wahre Verantwortung muss gefühlt werden, und kann nicht allein rational gesteuert werden. Dazu braucht es Vorbilder. 5. Lernen ist ein Selbstorganisationsprozess: Jedes Lernen, jede Erkenntnis findet nur dadurch statt, dass im Menschen sensomotorische Selbstorganisationsprozesse ablaufen. Diese Steuerung kann nicht von außen erfolgen, sie bedarf notwendigerweise der Eigenaktivität des Lernenden! 6. Lernen braucht Vielfalt: Lernprozesse sind immer dann besonders effektiv, wenn viele Verbindungen (Assoziationen) im Gehirn entstehen. Nur vielfältige sensorische und motorische Erfahrungen führen zu einer engen Vernetzung des Gelernten. 7. Lernen braucht Gelegenheit: Lernerfahrungen müssen unter Berücksichtigung der jeweiligen Entwicklungsphase in angemessenen Lernumgebungen stattfinden. Dazu gehören auch handelnde Erwachsene als Vorbilder. 8. Lernen heißt „Fehler machen“: Jeder Lernprozess ist zwingend darauf angewiesen, dass viele Fehlversuche gemacht werden. Nur so entsteht eine breite Basis (Vernetzung) des Gelernten. Nur so kann man forschen. 9. Lernen heißt „Grenzen zu überwinden“: Jeder Lernprozess ist damit verbunden, unbekanntes Neuland zu betreten, d.h. seine eignen Grenzen zu überwinden. Dieser Prozess ist oft schwierig, mit Rückschlägen verbunden und anstrengend. Diesen Weg muss jedes Kind gehen – Hilfe darf immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sein und muss immer vom Kind gewollt sein. 10. Ehrlichkeit ist unverzichtbar: Nur ein ehrlicher (authentischer) Umgang miteinander ermöglicht Kindern zu erkennen, wie andere Menschen sind und wie sie auf andere Menschen wirken. Auch unangenehme Wahrheiten sind wichtig für die Entwicklung des Kindes. 11. Erziehen heißt „Vorbild sein“: Wir erziehen im Wesentlichen dadurch, wie wir sind – durch unser authentisches Selbst. Kindern ins Gewissen zu reden, führt maximal zu Gehorsam, aber niemals zu selbstständiger Verantwortung.

 

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Gästebuch der freien aktiven Schule Wülfrath

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