Bildungswerkstatt Knittlingerhof

Portrait

Die Bildungswerkstatt Knittlingerhof führt eine Schule mit Öffentlichkeitsrecht und einen Privatkindergarten. Derzeit werden bei uns mehr als 70 Schüler und 17 Kindergartenkinder von insgesamt 8 BetreuerInnen begleitet. 

 

In unserer Schule gibt es keine Jahrgangsklassen, keine Prüfungen und keine Benotung, sondern gemeinsames Lernen aller Kinder ihrem eigenen Rhythmus und ihrer eigenen inneren Struktur entsprechend.

 

Was will die Bildungswerkstatt Knittlingerhof?

Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch sein volles Potenzial in sich trägt und in einer entsprechenden Umgebung alle Entwicklungs- und Lernprozesse vollziehen kann, die nötig sind, um sich selbst zu verwirklichen.

Wir wollen die Form, den Zeitpunkt und die Dauer der Entwicklungsschritte eines jeden Kindes respektieren und nicht durch Einwirkung und Manipulation so lenken, wie es unseren eigenen Vorstellungen entsprechen würde.

Wir vertrauen darauf, dass jedes Kind selbst auswählt, wann welche Schritte für sein Wachsen und für die Erfüllung seines Lebensplans wichtig sind - sofern es die dafür nötigen Lebensbedingungen vorfindet. Wir bemühen uns deshalb, diese Bedingungen in Form einer entspannten Atmosphäre, respektvoller Beziehungen und einer vorbereiteten Umgebung zu schaffen.

 


SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonen über die BILDUNGSWERKSTATT KNITTLINGERHOF

Feedback Schüler, Eltern, Lehrer:

 

»Ich finde an der Schule gut, dass man sich aussuchen kann wann, wo und was man lernen möchte, je nach Laune. Und auch, dass man 1 Jahr länger Zeit hat, um sich zu entwickeln. Ich glaube, dass es wichtig ist für die Kleinsten, dass man in der ersten Klasse nicht gleich jede Stunde etwas Neues in den Kopf bekommt, sondern auch noch viel Zeit spielt. Was ich sehr toll finde ist, dass sich jedes Kind in seinen Stärken entfalten kann. Die Schule macht besonders, dass sie nicht nach dem vorgeschriebenen Lehrplan geht, sondern den Freiraum lasst. Sie sticht unter allen anderen Schulen wie eine weiße Mohnblume hervor.«

(Schülerin, 15 Jahre)

 

»Festhalten möchte ich, dass ich das soziale Agieren der Kinder als sehr respektvoll und gemeinschaftlich erlebt habe. Die Kinder halfen sich gegenseitig weiter und sie lernen dadurch voneinander. Aufgrund der gemischten Altersgruppen lernen die Kleineren durch Nachahmung der Tätigkeit der Großen.«

(ehemalige Schülerin)

 

»Es war eine Entscheidung, die wir mit der Absicht getroffen hatten, unsere Kinder nicht an genormte Schienen anzupassen, sondern ihren angelegten Potentialen zu vertrauen. Freilich war das damals ein Wagnis für uns. Doch wir fühlten uns dem gewachsen, ohne zu wissen, was uns erwarten würde. Heute kann ich sagen: Die Potentialentfaltung hat sich bewahrheitet.«

(Mutter)

 

»Wenn ich selber in so eine Schule hätte gehen können, wäre mir vieles erspart geblieben. Schade! Doch ich freue mich, dass meine Kinder die Möglichkeit haben.«

(Mutter)

 

»Ich kann mich nicht irgend einer Methode bedienen, sondern muss in der Begegnung sowohl nach Innen als auch nach Außen aufmerksam sein. Es ist notwendig immer wieder im Zustand der Eigenreflexion zu erkennen, warum ich dem Kind wie begegne und wie ich interagiere und nicht manipuliere.

Ich als Lehrerin bin bereits in Kontakt und Beziehung mit dem Kind zu treten, wenn es das will und ich gehe vorsichtig auf das Kind zu, wenn ich in Beziehung treten will. Die Rolle des/der Lehrer/in ist also keine passive Rolle, sondern ein Zustand der inneren Wachsamkeit.«

(Lehrerin)

 

 


Dokumente

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Jubiläumszeitschrift der Bildungswerkstatt
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Gästebuch der BILDUNGSWERKSTATT KNITTLINGERHOF

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