Astrid Lindgren Zentrum

Portrait

Das Astrid Lindgren Zentrum sieht sich als gesellschaftspolitisch wirksames innovatives Modell für konkret umgesetztes lebenslanges Lernen auf kognitiver, kreativer und sozialer Ebene für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und jeder Begabung. Unter ganzheitlichem Lernen verstehen wir einen lebenslangen Prozess der Neugier, einen Prozess neuer Fragestellungen und Antworten darauf, die Erprobung und Weiterentwicklung des Gelernten, Lernen, das alle Sinne und die Umwelt einbezieht, lernen mit Kopf, Herz und Hand, lernen in jedem Lebensalter, das Miteinander- und Voneinander-Lernen der Generationen, von Schule und wirtschaftlichen Betrieben und sozialen Einrichtungen. Wir zeigen, dass Lernen lebenslang Spaß macht und nicht auf schulische und berufliche Ebenen reduziert ist, dass Lernen ein Prozess auf vielen Ebenen der Persönlichkeit ist - dass Lernen zweckorientiert sein kann, zweckfreies Lernen ohne direkt erkennbaren Nutzen wichtig ist, um Allgemeinwissen zu erlangen und zu forschen. Das Astrid Lindgren Zentrum bietet Raum und Angebot für individuelles Lernen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Raum für Wissen, Kreativität, Kultur und Handwerk. Es ist ein Ort der Begegnung aller Altersgruppen. Hier erfolgt Förderung von Persönlichkeit und Wissensvermittlung durch gelebte Solidarität, Toleranz, Vielfalt und Empathie. Im schulischen Bereich wird durch die Astrid Lindgren Schule für ganzheitliches Lernen von der 1. bis 9. Schulstufe ein innovativer Weg beschritten. Schule ist für uns ein Ort, zu dem Schülerinnen und Schüler gerne gehen, an dem sie die Angebote bekommen, die sie für ihre persönliche Entwicklung, für den Erwerb von Kompetenzen, für ihre individuelle Bildung benötigen und der offen ist für Reflexion und Weiterentwicklung. Wir sehen Schule nicht als Insel, sondern eingefasst in ein Konzept, das lebenslanges Lernen und die praktische Umsetzung des Erlernten anbietet. Das Astrid Lindgren Zentrum besteht deshalb aus einem Campus, der aus allen Bildungseinrichtungen vom Kinderhaus bis zur Sekundarstufe II besteht, aus den Kultur- und KreativWerkstätten für Kinder Jugendliche und Erwachsene, die Werkstätten, Ateliers  sowie kulturelle Veranstaltungen umfassen, einem Praxeum, das wirtschaftlich arbeitende Betriebe umfasst, in denen Schülerinnen und Schüler praktisches Wissen erfahren und sowie gelebtes ökonomisches Handeln auf sozial und ökologisch verantwortungsvoller Grundlage erproben können und einer Akademie, die der Aus-, Fort- und Weiterbildung nach der schulischen Ausbildung dient. 


SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonen über das Astrid Lindgren Zentrum

„Ich habe das Astrid Lindgren Zentrum gegründet, weil ich überzeugt bin, dass Lernen ein komplexer Prozess ist, der Herausforderung ist und Spaß macht. Mit dem Astrid Lindgren Zentrum wollte ich einen Ort schaffen, an dem meine Vision eines Lernens mit Kopf, Herz und Hand und unter der Prämisse der Würde eines jeden Menschen, gleich welcher Fähigkeiten stattfindet. Bei meiner Arbeit mit arbeitslosen Jugendlichen habe ich erfahren, wie demütigend es sein kann, wenn ein junger Mensch sich seiner Würde beraubt fühlt. Dem möchte ich mit meiner Arbeit vorbeugen.

Während meiner Maturafahrt mit 18 stand ich am Comer See und sah dort ein Haus, welches für mich Schule in ihrer ganzen Dimension symbolisiert hat. Diese Vision von Schule wollte ich umsetzen.

Meine Eltern gründeten und führten einen Kindergarten, eine Lernstube und einen Altenclub und haben den Platz dafür bei uns zu Hause zur Verfügung gestellt. Diese Form der sozialen Verantwortung und Solidarität haben mich geprägt und ich stehe gerne in dieser Tradition.“



Gründerin des Astrid Lindgren Zentrums


»Seit meiner Ausbildungszeit engagiere ich mich mit großer Freude für die Entwicklung und Umsetzung respektvoller, ausgewogener und Zielführender Pädagogik. Eine Initiative wie das Astrid Lindgrenzentrum zu leiten ist für mich nicht nur eine ehrenvolle sondern auch eine im höchsten Maße erfüllende Aufgabe. Ich wollte, dass meine Tochter ihre Schulzeit respektvoller verbringen kann als es mir möglich war.«


Obmann des Astrid Lindgren Zentrums


»Mein Sohn leidet unter Epilepsie. Er ist medizinisch optimal betreut, frei von Anfällen und führt ein normales Leben. Dennoch waren resultierende Defizite der Grund dreimal Schule(‐system) zu wechseln bevor er hier im ALZ das optimale individuell geförderte Bildungssystem gefunden hat.«

 


ein Vater

 

»Ich habe meinen Sohn in das ALZ gegeben, damit er die Freude am Lernen wieder findet, und die Wertschätzung erfährt die er verdient. Außerdem ist mir wichtig, dass er das nötige „Rüstzeug“ mitbekommt, um in der heutigen schnelllebigen Zeit bestehen zu können. Die soziale Kompetenz, die er als Einzelkind hier mit verschiedenen Altersstufen erwirbt ist für ein gesundes Aufwachsen von enormer Bedeutung. Danke.«

eine Mutter


»Weil mein Sohn hier das erfährt, was mir in meiner Schulzeit verwehrt blieb – Gemeinschaft, Konflikte bewältigen und auf ihn abgestimmt lernen.
«

eine Mutter

 

»Mein Sohn Lukas, der sich mittlerweile in Ausbildung zum Kindergartenhelfer befindet, hat sich in dieser Schule 5 Jahre lang sehr wohl gefühlt. Damit diese Art von ganzheitlichem Lernen auch anderen Kindern jetzt und in Zukunft zu Gute kommen kann, arbeite ich (nun wieder) für das Astrid Lindgren Zentrum. Ich will mithelfen, diese Institution zu erhalten und gemeinsam mit anderen Eltern weiterzuentwickeln.«


ehemaliger Vater, Rechnungsprüfer im Astrid Lindgren Zentrum


»Meine Frau und ich träumten immer von einem idealen Erziehungskonzept, und unsere Tochter hat es im ALZ verwirklicht.«

 

Pensionisten – ehem. Kassier im Astrid Lindgren Zentrum und Förderin des Astrid Lindgren Zentrums

 


Was uns am Astrid Lindgren Zentrum gefällt

»Bisher hatten wir leider noch nicht die Gelegenheit das Astrid Lindgren Zentrum persönlich zu besuchen.«


Dokumente

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Astrid Lindgren Zentrum Leitbild.pdf
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Gästebuch des Astrid Lindgren Zentrum

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