Achtung, fertig, los


Das Nachmittagsprogramm des Bildungskongresses steht unter dem Motto »Achtung, fertig, los«.

 

Wir bieten den Kongressteilnehmern Projekte für ihre Schulklassen / für ihre Schule an, um konkrete Schritte in Gang zu bringen, so dass nicht nur über Potenzialentfaltung an Schulen gesprochen wird, sondern tatsächlich auch etwas im Schulalltag bei den Schülerinnen und Schülern und bei den Lehrpersonen landet und umgesetzt wird.

 

Kostenlose potenzialentfaltende Projekte für KongressteilnehmerInnen

Unsere Projektpartner bieten für jeweils eine Klasse / Schule ein kostenloses Projekt an. Dies wird möglich, weil sich unsere Partner bereit erklärt haben, im Sinne von konkreter und wirksamer Potenzialentfaltung an Schulen ihre Angebote zu sponsern. Bis Ende August 2015 sammeln wir weitere Projekte und suchen zusätzlich Sponsorengelder, um über die bereits bestehenden und unten aufgeführten Angebote, noch mehr Schulen kostenlose Angebote zu ermöglichen.

 

Wie vielen Schulen wir letztendlich konkrete Projekte anbieten können, ist abhängig von der Summe der Sponsorengelder, die zusammen kommen werden. Wenn mehr Schulen ein Angebot wünschen, als wir anbieten können, entscheidet das Los.

Am Bildungskongress werden an Präsentationstischen alle Achtung, fertig,los-Angebote aufgelegt, so dass alle Besucher sich ein Bild der Projektideen machen können. Diese werden am Nachmittag von den Projektpartner persönlich vorgestellt. Per Einschreibeliste kann sich jeder Kongressbesucher für ein Projekt bewerben.

 

Die effektiven Spesen der Anbieter werden von den betreffenden Schulen übernommen.

 

  • Ich möchte »Achtung, fertig, los« - Projekte für weitere Schulen sponsern. Link zum Sponsoringformular
  • Über diesen Link gelangen Sie zu den Gönnern, die bereits für das »Achtung, fertig, los«-Projekt gespendet haben.
  • Ich bewerbe mich mit einem eigenen Projekt, das ich für das Projekt »Achtung, fertig, los« sponsern möchte.
  • Zur Kongressanmeldung

Projektbeschreibungen

1. Wenn nicht nie, dann jetzt - gemeinsam Schule verändern! Mit Prof. Dr. Gerald Hüther

Beschreibung:

Wenn wir eine Potenzialentfaltungskultur an unseren Schulen möchten, müssen wir aufhören nur darüber zu schwatzen, sondern bereit sein, etwas dafür zu tun. Gelingen wird das dann, wenn sich alle Menschen einer Schule aufmachen, sich gemeinsam darum zu kümmern. 

 

Inhalt:

Input von Prof. Dr. Gerald Hüther mit anschliessender Diskussion.

 

Teilnehmer: 

Kinder, Jugendliche, Lehrpersonen, Eltern, Schulleitungen, Schulbehörden, etc. einer Schulgemeinde

 

Datum: Juni 2016.

 

Leitung: Prof. Dr. Gerald Hüther

 

Gewinner: Schule Langnau


2. Schülertheater »Unsere Traumschule« mit Marco Rima

Beschreibung:

Wie würde eine Schule aussehen, wenn Kinder und Jugendliche sie gestalten würden? Wir müsste die Schule sein, damit alle weinen würden, wenn Ferien ist und kein Kind mehr warten kann, bis das Wochenende vorüber ist und es endlich wieder in die Schule darf? Darüber kreieren wir gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einer Schule eine Theateraufführung.

 

Inhalt:

Brainstorming gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einer Schule, wie sie sich ihre Traumschule vorstellen, Erarbeitung eines Theaters, öffentliche Aufführung am Abend. Der Eintritt ins Abendtheater ist für die Besucher kostenpflichtig. Die Einnahmen kommen den Kindern und Jugendlichen zugute, damit sie erste Schritte zur Realisierung ihrer Ideen machen können. 

 

Teilnehmer: 

Kinder und Jugendliche einer Schulgemeinde

 

Dauer: Ein Tag in der ersten Hälfte 2016

 

Leitung: Marco Rima und Daniel Hunziker

 

Gewinner: Stäfa / Schulhaus Beewies


3. Was Kinder von ihrer Schule brauchen - Diskussionsabend mit André Stern

Beschreibung:

Was brauchen Kinder von ihrer Schule (und von ihrem Elternhaus) damit sie ihre Potenziale entfalten können? Welche Haltung der Eltern und Lehrpersonen ist dafür hilfreich? Welches Umfeld, als 3. Pädagoge unterstützt Potenzialentfaltende Bildung?

 

Inhalt:

Kurzinputs von André Stern und Daniel Hunziker mit anschliessender Diskussion.

 

Teilnehmer: 

Kinder, Jugendliche, Lehrpersonen, Eltern, Schulleitungen, Schulbehörden einer Schulgemeinde

 

Dauer: 3 h am 2. 11.2015

 

Leitung: André Stern und Daniel Hunziker

 

Gewinner: Pädagogische Hochschule Schaffhausen


4. Zukunfswerkstatt mit Schulen der Zukunft

Beschreibung:

Ausgangspunkt sind acht Potenzialentfaltungsaspekte, welche umgesetzt zu einer potenzialentfaltenden Schulkultur führen. Die Teilnehmenden sind möglichst viele Betroffene (SL, SR, LP, SuS, Eltern) einer Schulen, welche sich an der Zukunftswerkstatt zu Beteiligten für die Visionssuche und die Zukunftsgestaltung ihrer Schule zusammen tun. 

 

Inhalt:

• Impulsreferat »Potenzialentfaltung an Schulen«

• Visionssuche in homogenen Gruppen

• Suchen bestehender potenzialentfaltender »Schätze« der Schule

• Auswahl einzelner Visionsaspekte für die zeitnahe Erarbeitung in Stufengruppen

• Erarbeitung von ersten konkreten Schritten in Richtung Umsetzung der Vision zu einer potenzialentfaltenden Schulkultur 

 

Teilnehmer: 

Schulleitungen, Schulbehörden, Lehrpersonen, Schülervertreter, Elternvertreter, u.a

 

Dauer: 1 Tag (bis 1.5 Tage je nach Schulgrösse)

 

Leitung: Team SdZ

 

Gewinner: Schule Römerswil


Gesponserter Betrag: Fr. 3`800.- (zwei Leitungspersonen pro Tag) für eine Schule


5. Projekt »Verantwortung«

Beschreibung:

Das Projekt »Verantwortung« wurde vom der Evangelischen Schule Berlin Zentrum adaptiert. Dieses »Schulfach« lehrt die SchülerInnen die Übernahme von Verantwortung in sozialen oder hand- werklichen Institutionen/Betrieben in der Gemeinde/Region.

Inhalt:

Das Team von Jugendarbeit der Zukunft führt an einer Schule in die Idee des Projektes »Verantwortung« mit der Schulleitung und am Projekt interessierten Lehrpersonen und Jugendarbeitern ein, klärt die Verhältnisse mit der örtlichen Jugendarbeit auf und entwirft die ersten Schritte für die Zusammenarbeit von Schule und Jugendarbeit und für die Umsetzung des Projektes.

 

In einem zweiten Schritt leitet »Jugendarbeit der Zukunft« das konkreten Projekt beginn an.

 

Zielgruppe: 12-17Jährige

 

Der Gewinn:

  • Handlungen, die direkte Folgen haben
  • Erfahrungen auf kognitiven und emotinalen Ebenen
  • Lernfeld für Durchhaltevermögen
  • Zum Teil: Vorbildfunktion für andere Menschen
  • Lernstofftransfer in den Alltag
  • Sinnhaftigkeit: Sie sehen/merken/fühlen, dass etwas passiert
  • Kennenlernen neuer Lebens-und Arbeitswelten
  • Anbindung der ortsansässigen Institutionen und Betriebe
  • Vernetzung Schule-OKJA-Institutionen-Betriebe
  • Bestätigung für Bewerbungen
  • Entwicklung/Verstetigung der Netzwerkarbeit

 

Teilnehmer: 

1. Treffen: Schulleitungen, Schulbehörden, Lehrpersonen, Schülervertreter, Vertreter der örtlichen Jugendarbeit

2. Treffen: mit den betreffenden Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und örtlichen Jugendarbeitern

 

Dauer: 3 h Ersttreffen, 1/2 Tag Einführung vor Ort

 

Leitung: Team Jugend der Zukunft

 

->Link zur Website

Gesponserter Betrag: Fr. 800.- für eine Schule

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Gewinner: Thalwil / Schulhaus Sonnenberg


6. Aufbau von Naturkontakten

Beschreibung:

Das Angebot richtet sich an Schulen und Lehrpersonen, die beabsichtigen, regelmässige Naturkontakte in ihren Schulalltag einzubeziehen und am Aufbau eines Konzeptes interessiert sind.

Inhalt:

Bedürfnissabklärung und aufzeigen verschiedener Möglichkeiten, wie ein entsprechendes Projekt in der Schulumgebung aussehen könnte.

Beratung in konkreten Belangen, die Aufbau und Einrichtung eines Platzes, erforderliches Material oder Unterrichtsstruktur betreffen.

 

Teilnehmer: Interessierte Lehrpersonen aller Stufen, Schulleitungen

 

Dauer: 60 Minuten für Bedürfnisklärung und erste Beratung

 

Leitung: Sibille Winistörfer  Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: Fr. 110.- für eine Schule

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Gewinner: Tann / Primarschule Dürnten / Bogenacker


7. Leichtfüssig unterrichten

Beschreibung:

Chronischer Stress ist nicht nur Krankheitsursache Nr. 1, sondern vor allem auch die Ursache von Missverständnissen und  Auseinandersetzungen in der Familie, im Kollegium und in der Schule. Mit "leichtfüssig unterrichten" möchten wir der Lehrerschaft  Impulse geben, wie sie ihren Beruf noch mehr geniessen und noch zufriedener leben können.

 

Inhalt:

Vermittlung von Impulsen für die Lehrerschaft zum stressfreien Arbeiten. Im ersten Workshop werden den Lehrerinnen und Lehrern  Instrumente und Werkzeuge an die Hand gegeben, damit sie persönlich "stressfreier" arbeiten können. Es geht nicht primär um  Unterrichtsformen, Pädagogik oder andere fachtechnische Inhalte. Im Fokus stehen "Instrumente", die sich in der gesamten  pädagogischen Tätigkeit (Unterricht, Elternabende etc.) aktivierend, energie- und reflexionsunterstützend einsetzen lassen.

Der zweite Workshop wird auf Grundlage des ersten Workshops sowie den Feedbacks der Erfa-Gruppen zusammengestellt. Ziel ist, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre individuellen Methoden und Instrumente an die Hand kriegen, damit sie persönlich  leichtfüssiger unterrichten können. 

 

Infrastruktur: Aula, resp. Raum mit genügend Platz für die angemeldeten Teilnehmer sowie einen Raum (Turnhalle oder Platz im Raum) für  aktivierende Übungen (Koordination, Balance, Spannung, Entspannung). Beamer und Leinwand sowie Pausen-Verpflegung  (Wasser, Tee, Früchte).

 

Format: 

1 Workshop à 4 Std. für alle Lehrpersonen der entsprechenden Schulgemeinde (freiwillig)

Bildung von Erfa-Gruppen in den Schulhäusern (Erfahrungs-Austausch / Ideen entwickeln und umsetzen)

1 Vertiefungs-Worshop à 4 Std. für alle Teilnehmer der Erfa-Gruppen

Umsetzung in den Schulhäusern / Erfa-Gruppen

1 Multiplikations-Workshop mit allen Interessierten, welche die erprobten Methoden und Erfahrungen an Schülerinnen und Schüler sowie Eltern etc. weitergeben / multiplizieren möchten.

Dauer: Zwischen den Workshops sollen jeweils rund 3 Monate liegen. Insgesamt dauert das Projekt "leichtfüssig unterrichten" an den  Schulen also ca. 9 Monate.

 

Teilnehmer: alle Lehrpersonen einer Schulgemeinde oder eines Schulhauses

 

Dauer: 2 Workshops à 4 h

 

Leitung: Marcel Meier Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: Package Preis für gesamtes Projekt: CHF 4'000.00


Gewinner: Schule Ebnat-Kappel


8. Aufbau einer Regionalgruppe SdZ

Beschreibung:

Das Angebot richtet sich an eine initiative, kreative und tatkräftige Person aus dem Schulkontext, die in ihrer Region eine Regionalgruppe aufbauen möchte, um wirklich etwas bewirken will, um an Schulen eine Potenzialentfaltungskultur aufzubauen.

 Inhalt: Jahrestraining Potenzialentfaltung an Schulen, Impulsreferat von SdZ in der Region.

 

Teilnehmer: Interessierte und tatkräftige Person aus dem Schulumfeld (Lehrperson, Schulleitung, Elternteil)

 

Dauer: 4 Wochenenden auf ein Jahr verteilt, 3 h Impulsreferat

 

Leitung: Schulen der Zukunft / Bildungsreich Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: Fr. 3450.- für die Ausbildung einer Regionalgruppenleitung und ein Impulsreferat in der entsprechenden Region

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Gewinnerin: Nadja Treichler, Obfelden


9. Berufungskompass für Jugendliche im Berufswahlprozess

Beschreibung:

Der Berufungskompass für junge Menschen wurde entwickelt, um Jugendlichen die Richtung aufzuzeigen, die ein Aufblühen, Reifen und schliesslich Einbringen edler Früchte in Aussicht stellt. Auch wenn die Zukunft unserer Welt und der darin lebenden Menschen immer weniger vorhersagbar wird, zeichnet sich doch bereits in jungen Jahren ab, „aus welchem Holz“ ein Mensch „geschnitzt“ ist, wo berufliche Erfüllung erfahren werden kann und welche Wege in die Sackgasse führen. Aus einer Palme wird nun einmal keine Birke, und eine Birke mutiert nicht zur Palme. Palmen haben eine andere „Berufung“ als Birken. 

 

Inhalt:

Erstellung des Berufungskompasses für Schülerinnen und Schüler mittels eines Online-Tools. Auswertung mit Individualgesprächen an der Schule.

 

Teilnehmer: Max. 10 Schülerinnen und Schüler einer Schulklasse im Berufswahlprozess.

 

Dauer:  30 Minuten / Schülerin und Schüler, gerne auch im Beisein von Eltern und Lehrpersonen.

 

Leitung: Dr. Claudio Weiss  Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: Fr. 2500.- für 10 Schülerinnen und Schüler

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Gewinner: Kreisschule Oberstufe N`Rohrdorf


10. Impulsreferat »Individualisiertes und kompetenzorientiertes Lernen und Lehren«

Beschreibung:

Das Impulsreferat »Individualisiertes und kompetenzorientiertes Lernen und Lehren« gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte kompetenzorientierten Lernen und Lehrens.

Inhalt:

  • Was brauchen Kinder von ihrer Schule aus neurobiologischer Sicht?
  • Was bedeutet Individualität? Was ist an Kindern individuell und was bedeutet dies für den Schulunterricht?
  • Was sind die Erkenntnisse aus der Hirnforschung bezüglich Lernen
  • Was verstehen wir unter Kompetenz, Performanz, Fähigkeiten und Fertigkeiten? Was sind Schlüsselkompetenzen, die für unsere Schulen von besonderer Bedeutung sind und wie funktioniert der Erwerb formeller und informeller Kompetenzen?
  • Welche Haltung als Lehrperson ist für kompetenzorientiertes Lernen förderlich?
  • Wie sehen Aufgabenstellungen aus, die Fähigkeiten fördern, wie solche, die Kompetenzen bilden?
  • Wie können vorhandene und zu entwickelnde Kompetenzen evaluiert werden?
  • Wie funktioniert das Lernverwaltungsportal des Bildungsreich-Kompetenzraster-Netzwerkes und wie kann mit ihm individualisiertes Lernen umgesetzt werden?
  • Wie sehen Kompetenz- und Fähigkeitsraster des Bildungsreich-Kompetenzraster-Netzwerks aus?
  • Wie wird der Lehrplan 21 im Lernmanagement des Kompetenzraster-Portals integriert?

 

Teilnehmer: Schulhausteam aller Stufen

 

Dauer:  3 h, inkl. Diskussion

 

Leitung: Bildungsreich, Daniel Hunziker  Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: Fr. 1050.- für ein Schulhausteam

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Gewinner: Schule Sennhof


11. Schulkinderbetreuung im Umbruch

Beschreibung:

Der Bereich Schul­kinder­betreu­ung ist in grosser Veränderung begriffen. Wo es früher kleine Horte gab, sind heute oft grosse Betreuungseinheiten nötig. Was bedeutet dies für Form und Inhalt? Dies ist ein Angebot für alle, welche die Schul­kinder­betreu­ung potenzialentfaltend entwickeln möchten. 

 

Inhalt:

Schulfreizeit.ch besucht Ihre Schule, reflektiert mit Ihnen zusammen Ihr Betreuungsangebot und gibt Ihnen Tipps für konkrete potenzialentfaltende Schritte im Spektrum von Konzept und Organisation bis zu Raumangebot und Einrichtung.

 

Teilnehmer: 

Betreuungsleitungen, Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulbehörden und Schulverwaltungen, engagierte Eltern.

 

Dauer: 10-15 h, idealerweise an einem Schultag, inkl. Teilnahme am Mittagessen

 

Leitung: Marc Sacchetti  Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: Fr. 1'200.- für eine Schule


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Gewinner: Zürich / Tagesschule Bungertwies


12. Technik- das fägt!

Beschreibung:

Sie erleben mit Ihrem Team in Ihrem Schulhaus 1:1, wie Technik, Naturwissenschaften und Innovation ab der 4.Klasse im regulären Unterricht oder in einer Projektwoche spannend angegangen werden können. Der Kurs richten sich im Speziellen auch an Lehrerinnen und Lehrer, die wenig Vorwissen zum Thema haben. 

 

Für Ihre Gruppe, die 8-30 Teilnehmende haben kann, bieten wird die auf die Umsetzung im Unterricht ausgelegte dreistündige Weiterbildung auch an Abenden oder in der unterrichtsfreien Zeit an. 

 

Inhalt: 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bauen je ein ein Elektroauto oder beispielsweise eine Windturbine. Diese Mess- und Beobachtungsobjekte bieten der Lerngruppe die Chance die dahinter liegenden naturwissenschaftlichen Phänomene zu erkunden. Nach diesen praktischen Erlebnissen wird der Einsatz der Materialien im Unterricht, welche durch Sponsoren stark vergünstigt werden (10.- statt 30.-), diskutiert.

 

Teilnehmer: Lehrerinnen und Lehrer ab der 4.Klasse

 

Dauer: 3 h

 

Leitung: René Providoli  Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: 1500.- für max. 30 Lehrpersonen

Gewinner: Basel / Primarschule Hitzbrunnen


13. Beziehung als Alternative zu Straf- und Belohnungssystemen

Beschreibung:

Kinder mit Belohnung- und Bestrafungssystemen gefügig und folgsam zu machen ist nicht nur entwürdigend, sondern wird auch von Lehrpersonen und Eltern meist als unbefriedigend und nicht beziehungsfördernd erlebt. 

 

Der lösungsorientierte Ansatz (LOA) verfolgt deshalb einen anderen Ansatz. Er sieht in der Grenzüberschreitung in erster Linie einen Lernbedarf und richtet das pädagogische Handeln darauf aus: Was braucht das Kind oder der Jugendliche, um alternative Verhaltensmuster zu erlernen?

 

Inhalt: 

In einem Referat werden unterschiedliche Zugänge zu einem lösungsorientierten Ansatz, der ohne Bestrafungs- und Belohnungssysteme auskommt vorgestellt - je nachdem, wie wir das bisherige Verhalten deuten, zum Beispiel:

  • neue Verhaltensweisen erlernen und üben
  • verborgene Ressourcen erkennen
  • den Rahmen klären und erklären
  • Ausnahmen erkennen und stärken
  • u.a.m

Besprechung möglicher Vorgehensweisen zur Einführung des LOA an der betreffenden Schule.

 

Teilnehmer: Lehrpersonen, Schulleitungen und Eltern aller Altersstufen

 

Dauer: 3 h inkl. Diskussion

 

Leitung: Dieter Elmer, Leiter, ZLB Schweiz  Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: Fr. 1`000.- für eine Schule

Gewinner: Zuchwil / Primarschule  Unterfeld


14. Impulsseminar Stabfechten

Beschreibung:

Durch Stabfechten und vielen Übungen mit dem Stab in Bewegung sind die Kinder und Lehrer aufgefordert, ständig sich selbst wahrzunehmen, also eine Selbstwahrnehmung zu erzeugen. Eine lockere Atmosphäre des achtsamen Umgangs im Miteinander und Gegeneinander lädt ein, zu experimentieren. Das Innehalten, anschließende Mitteilen der eigenen Erfahrung und das stete Ausprobieren des neu erlangten Wissens sind dabei der Schlüssel sich stets selbst auf neue Situationen einzulassen, anzupassen und sich zu entwickeln. Das Stabfechten ist ein ausgezeichnetes Mittel, um die nonverbale Kommunikation bewusster und für konstruktive Beziehungen nutzbarere zu machen.

 

Inhalt: 

1. Teil: Klassenübergreifend Einführung in die Fechtkunst & Bewegungskunst Stabfechten (2 Einheiten à 2 Std. oder 1 Einheit à 4 Std.). 

2. Teil: Lehrer erleben Stabfechten selbst und reflektieren ihre Erfahrungen (3 Std.)

 

Grober Ablauf:

  1. Warm Up 
  2. Übungen in Wahrnehmungsschulung
  3. Einführung in die Kunst des Stabfechtens
  4. Nonverbaler Dialog – Die Stäbe und der Körper sprechen

Das Impulsseminar im Stabfechten gibt Raum und Zeit in seiner Persönlichkeit zu wachsen, sich in der Kommunikation, der Wahrnehmung und der Bewegung zu schulen und sich dabei spielerisch immer wieder neu zu entdecken. 

 

Hinweis: Stäbe werden gestellt. Keinerlei sportliche Voraussetzungen vonnöten

Material: Nur Stäbe

Ort: ortsunabhängig, drinnen wie draußen möglich

Raum pro Person: 10 qm, Raumhöhe mindestens 3,20 m

Material: Stäbe werden gestellt

Teilnehmer: Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen (max. 24 Schüler) ab Mittelstufe

Dauer: 1 Tag

Leitung:  Arne Schneider, Leiter Institut Stabfechten  Link zur Website

 

Gesponserter Betrag: Fr. 1`700.- für eine Schule (WICHTIG für Schweizer Schulen: Arne Schneider reist aus Stuttgart an. Die Reisespesen müssen von der Schule übernommen werden)

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Gewinner: Primarschule Winkel


15. »Tu was für andere – lern was für dich«;  Unterrichtsmethode Service-Learning

Beschreibung

Service-Learning ist eine Unterrichtsmethode, die Schulen bei der Realisation von Projekten unterstützt, mit denen sie sich für andere oder für eine gute Sache einsetzen. Die Methode verbindet ein gesellschaftliches Engagement – den Service – mit dem Unterrichtsstoff – dem Learning. Zum Beispiel: Eine fünfte Klasse schreibt im Deutschunterricht Geschichten und veranstaltet einen Vorlesezyklus im Altersheim. Eine Sekundarklasse behandelt das Thema Biodiversität und baut in der Projektwoche eine Trockenmauer.

 

Service-Learning eignet sich für alle Schulstufen und bietet ausgezeichnete Gelegenheiten, das Potential der Schülerinnen und Schüler zu wecken, Begabungen zu fördern und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen.

 

Inhalt:

Präsentation der Unterrichtsmethode im Lehrkollegium; die Schwerpunkte werden mit den Schulen individuell bestimmt. Mögliche Themen:

Grundsatzreferat zu Service-Learning

Die fünf Qualitätsstandards von Service-Learning – wie sie die Entwicklung und Realisation eines Service-Learning-Projekts unterstützen

Methoden für den Aufbau eines eigenen Projekts

Kreativ Projektideen entwickeln

Zusammenarbeit mit ausserschulischen Partner/innen gestalten

Auswertung, Würdigung, Reflexion

 

Die Inhalte werden praxisorientiert und mit Tipps und Hinweisen für die Anwendung im Schulalltag vermittelt.

 

Dauer: Nach Bedarf – von einer Einführungspräsentation bis zu einem halben Schultag.

 

Teilnehmer/innen: Lehrpersonen aller Schulstufen, Schulleitungen

 

Leitung: Ursula Huber, Schweizer Zentrum Service-Learning 

 

Gesponserter Beitrag:

Das Migros-Kulturprozent als Trägerschaft des Schweizer Zentrums Service-Learning sponsert die Veranstaltungen.

Gewinner: Primarschule Henggart, Deltaschule Zürich, Schule Ebnet-Kappel


16. ePortfolios - ein Werkzeug zur Ermöglichung individueller Kompetenzentwicklungen, eigenverantwortlichem Lernen und Selbstwirksamkeit

Beschreibung

ePortfolios haben im kompetenzorientierten Lernen eine zentrale Bedeutung. Im ePortfolio können individuelle Kompetenzen entwickelt und dokumentiert werden. Da ePortfolios in digitale Medien integriert werden, können Anregungen, förderorientierte Rückmeldungen, das kooperative Lernen, das vernetzen von Hilfsmitteln und Ressourcen unabhängig von Ort und Zeit ermöglicht werden. Lernen wird dadurch eigenverantwortlich und macht Lernende selbstwirksam.

 

Inhalt

Um ePortfolioentwicklungsprozesse bei den Lernenden zu unterstützen, scheint es hilfreich, wenn Lehrerinnen und Lehrer für sich selber die Lernwirksamkeit dieses Werkzeugs entdecken. Mit diesem Angebot können Lehrerinnen und Lehrer einer Schule eigene ePortfolios entwickeln und sie für das eigene Lernen nutzen. Selbstverständlich wird in diesem Prozess der Austausch und das kooperative Lernen im Vordergrund stehen. Entsprechend ist auch eine Teamentwicklung zu erwarten.

 

Dauer

erster Halbtag (Anregung zur Gestaltung persönliches ePortfolio) - ePortfolio wird während dreier Monaten als Lern- und Entwicklungswerkzeug genutzt - zweiter Halbtag (Reflexion und Erfahrungsaustausch; Planung weitere Entwicklungsschritte)

 

Teilnehmer/innen: Lehrpersonen der Sek I und Sek II, so wie Schulteams für eine gemeinsame Schulentwicklung

 

Leitung: Andreas Sägesser und Roland Züger und Berufslernende der Berufsschule Wetzikon -> Youtubelink

 

Gesponserter Beitrag: Gesamte Einführung inkl. Anregungen Transfer für die unterrichtliche Praxis 3500.-

Gewinner: Kreisschule Oberstufe N`Rohrdorf